Albert Schweitzer: Was die Häusernamen unserer Stiftung über ihn verraten

Haus Prag, Haus Berlin oder Haus Günsbach – die meisten Häuser der Stiftung haben Namen, häufig von Orten oder Städten. Tatsächlich war der Namensgeber der Stiftung, Albert Schweitzer, viel unterwegs und hat in verschiedenen Gegenden dieser Welt seine Spuren hinterlassen. Unter anderem nach diesen Wirkungsstätten sind die Häuser benannt.

Haus Kaysersberg

In dem damals deutschen Ort Kaysersberg im Elsass kam Albert Schweitzer als Sohn eines Pfarrers am 14. Januar 1875 zur Welt. Heute gehört das Elsass zu Frankreich. dem damals deutschen Ort Kaysersberg im Elsass kam Albert Schweitzer als Sohn eines Pfarrers am 14. Januar 1875 zur Welt. Heute gehört das Elsass zu Frankreich.

Haus Colmar

Colmar liegt in der Nähe von Kaysersberg. In dieser Stadt verbrachte Albert Schweitzer in seiner Kindheit viel Zeit und kehrte immer wieder dorthin zurück.

Haus Günsbach
Als er sechs Monate alt war, kam Albert Schweitzer nach Günsbach. Sein Vater war dort als Pfarrer tätig. Später baute Albert Schweitzer dort sein Haus, wo er sich während seiner Aufenthalte in Europa erholte.

Haus Mühlhausen
Seit seinem zehnten Lebensjahr lebte Albert Schweitzer im elsässischen Mülhausen bei seinem Patenonkel. Er ging dort zur Schule und machte sein Abitur und kehrte nur in den Ferien nach Günsbach zurück.

Haus Straßburg

An der Universität Straßburg studierte Albert Schweitzer Theologie und Philosophie und promovierte. Er übernahm die Orgelbegleitung des international anerkannten Chors der Wilhelmskirche. Er schrieb ein Buch über Johann Sebastian Bach, war Vikar.

Haus Paris
Albert Schweitzer studierte in Paris Orgel und Klavier. Hier entschied er sich, als Arzt in Gabun tätig zu werden, und begann 1913 mit dem Medizinstudium, das er in Straßburg fortsetzte.

Haus Münster

Albert Schweitzer verbrachte mehrere Jahre in Münster, um Theologie zu studieren und sich mit verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen auseinanderzusetzen.

Haus Gabun/Haus Lambarene

1913 setzte Schweitzer sein Vorhaben in die Tat um und gründete im afrikanischen Gabun das Urwaldhospital in Lambarene. Er kehrte immer wieder dorthin zurück. Am 4.September 1965 starb Albert Schweitzer in Lambarene. Er ruht dort auf einem kleinen Friedhof, den er für seine Familie und seine Kolleg*innen errichten ließ. Seine Frau und seine Tochter wurden dort später ebenfalls beigesetzt.

Haus Berlin

In Berlin hielt sich Schweitzer 1899 für einen kurzen Studienaufenthalt an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität auf. 1911 hielt er den bedeutenden Vortrag über seine bekannte Theologie des „historischen Jesus“.

Haus Barcelona

Schweitzer hielt sich mehrmals in Barcelona auf, um Orgelkonzerte zu geben oder wie 1927 an einem internationalen Kongress für den Frieden teilzunehmen.

Haus Aspen
1949 unternimmt Schweitzer eine Reise in die USA, wo er in Aspen (Colorado) eine Gedenkrede zum 200. Geburtstag Goethes hielt. Mit dem Geld für diese Rede begann er mit dem Bau eines Lepradorfes.

Haus Prag

Albert Schweitzer besuchte Prag unter anderem im Jahr 1923, wo er im Rahmen einer Vortragsreise seine Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“ und seine humanitären Arbeiten, insbesondere in Afrika, bekannt machte. Er blieb bis zu seinem Tode der Stadt und ihren Bewohner*innen eng verbunden.

Haus Oslo
In Oslo, der Hauptstadt Norwegens, hielt Albert Schweitzer seinen Vortrag über seine Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“. Er wurde dort 1952 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Haus Helene-Schweitzer-Bresslau

Das einzige Haus der Stiftung, das nach einer Person benannt wurde. Helene Schweitzer-Bresslau war 45 Jahre die Ehefrau Albert Schweitzers. Zudem war sie Lehrerin, Krankenpflegerin und -schwester sowie Waisenhaus-Inspektorin. Mit ihr hatte Schweitzer eine Tochter, Rhena Schweitzer-Miller.

Haus Lausanne

Im schweizerischen Lausanne hielt sich Albert Schweitzer auf, um 1927 seine Friedensbotschaft zu verbreiten. Dort nahm er an einem internationalen Kongress teil und sprach über seine Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“ sowie über seine Ansichten zur Friedenspolitik.