
(v.l.n.r.): Jakub Deka, Maria Stroinska, Hagen Kühne, Jörg Schwarzer, Bogdan Bartnikowski, Dr. Cordelia Koch
Erinnerungskultur am Stiftungsstandort
Interview mit Zeitzeugen zum Wohnlager für Zwangsarbeiter*innen und zum sogenannten Ausländerkrankenhaus
Am 20. Mai 2022 wurde auf dem Gelände der Stiftung in Berlin-Blankenburg ein Ort des Gedenkens eingeweiht. Dabei wurde der rund 4.000 Zwangsarbeiter*innen gedacht, die während der Diktatur des Nationalsozialismus unter widrigsten Umständen in einem Wohnlager und in einem sogenannten „Ausländerkrankenhaus“ hier untergebracht waren. Bei der Einweihung als Ehrengäste anwesend waren auch zwei Zeitzeugen, Bogdan Bartnikowski und Maria Stroińska. Um ein lebendiges Gedenken und eine Erinnerungskultur an diesem Standort auch für nachfolgende Generationen wachzuhalten, ist im Vorfeld der Einweihung ein eindrucksvolles Interview mit den beiden gebürtigen Polen entstanden, in dem sie von dieser dunklen Zeit in ihrem Leben berichten.